Kunst an Lehm & Bruchstein

Hier ist der Treffpunkt für Kreative und für Individualisten. Lehm- & Bruchsteinwände bieten den angemessenen Rahmen für die regelmäßig wechselnden Kunstausstellungen.

 

"Was für ein traumhafter Ort für jeglichen Künstler. In allen Punkten macht Ihr unsere Herzen warm ..."

(trionova / Gästebuch)

 

Ob beim Plaudern, beim Planen, beim Diskutieren, beim Lesen, beim Kreativsein oder beim "... einfach nur hier sitzen ..." (Loriot) - bei uns darf man den Alltag vergessen und die Sinne verwöhnen lassen.

 

2018

07.07.-31.08.2018

Nadeschda Hormisch - "wie Gott in Frankreich"

 

Unter diesem vielsagenden Titel zeigt die Textilkünstlerin Nadja Hormisch vom 7. Juli bis 31. August 2018 eine sommerliche Ausstellung, die der französischen Lebensart huldigt. Und wo könnte dies besser passen als im Kleinen Landcafé in Kerpen, wo der Café au lait im Bol serviert wird? Die feinen und luftigen Stickereien von Nadja Hormisch reflektieren den Sommer. Alles ist wieder da: die Fülle des Landes mit üppiger Vegetation, zarten Düften und kostbaren Geheimnissen.

 

"wie Gott in Frankreich" wird während der französischen Sommerferien vom 7.07. bis 31.08.2018 ausgestellt.

 

Öffnungszeiten: Mittwochs bis Sonntags 12 – 18 Uhr

Vernissage: Samstag, den 7.Juli um 11 Uhr

 

Das Kleine Landcafé, Fritz-von-Wille-Str. 8, 54578 Kerpen

 

Weitere Informationen auf der Webseite der Künstlerin:  www.durchdaskläppchenüberstreppchen.de

 

05.09.-30.11.2018

Ursula Janda -"Der Kreuzgang im Kloster Steinfeld"

Ein Rundgang durch den Kreuzgang im Kloster Steinfeld, den Ursula Janda Ende 2017 ausgestattet mit Zeichenblock und Bleistift unternahm, ließ bei ihr die Grundidee für 12 kleine Bilder entstehen, die das Herzstück der neuen Ausstellung im Kleinen Landcafé in Kerpen bilden.

 

Ursula Janda, die ihre Bilder seit 1996 in zahlreichen Einzelausstellungen präsentiert, arbeitet seit 2001 in ihrem Malatelier in Lommersdorf bei Blankenheim. Der Schwerpunkt ihrer Arbeit liegt in der experimentellen und freien Malerei. Ihre Position in der Malerei bezeichnet Ursula Janda selbst als schwebend und ständig suchend.

 

Die in Kerpen ausgestellten Bilder sind auf Papier unter Verwendung verschiedener Materialien (u.a. Sand, Stein- und Marmormehl, Strukturpasten etc.) gefertigt. Dabei überlappen sich einzelne Bildteile und es kommt zu einer Begegnung von Realistischem und Abstraktem. Dynamisierende Versatzstücke und Bruchlinien verbinden sich über die Collage-Technik und die Malerei zu individuell gestalteten Werken von geheimnisvoller Tiefe.

 

 

KunstAnekdote:

 

"Eine Spanierin war nach Paris gereist, um sich von Pablo Picasso malen zu lassen. Danach reiste sie wieder nach Spanien, bekam aber an der Grenze Schwierigkeiten, da die Zollbeamten ihr nicht glauben wollten, dass es sich bei dem Gemälde um ihr Portrait handelte. Die Zollbeamten ließen einen Maler als Sachverständigen kommen, der erklärte, dass es sich keinesfalls um das Bildnis eines Menschen handeln könnte, sondern um die Darstellung einer Maschine. Nun wurde ein Ingenieur herbeigerufen, der sich das Bild lange betrachtet, um dann festzustellen: Ob das ein Bildnis ist, oder eine Maschine darstellt, vermag ich nicht zu sagen. Eine Maschine kann es  möglicherweise sein. Aber eins ist über jeden Zweifel sicher: wenn es eine ist, dann funktioniert sie nicht."                              

(Quelle: Niebling: „Das große Buch der Anekdote“)

 

 

Die KUNSTZEITUNG wird jeden Monat neu aufgelegt und liegt kostenlos für Sie zum Mitnehmen bereit; bitte bedienen Sie sich.